07.07.26

Investieren statt Importieren

Mehr als 30 Unternehmen starten gemeinsamen Aufruf für die Energiewende als Standortprojekt

Wien, [3. Juli 2026] – Hohe Energiepreise infolge fossiler Abhängigkeit, die aktuelle Hitzewelle und zunehmende Extremwetterereignisse machen einmal mehr deutlich: Die Energiewende entscheidet über die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Österreich.

Mit dem Aufruf „Gemeinsam für die Energiewende“ setzt der CLIMATE BUSINESS Circle ein klares Signal. Ziel ist es, die Umsetzung der Energiewende zu beschleunigen und das Bewusstsein für ihre Bedeutung als Standortprojekt zu stärken. Unterstützt wird der Aufruf von mehr als 30 Unternehmen – darunter  Unternehmen des CLIMATE BUSINESS Circle sowie zahlreiche weitere Mitgliedsunternehmen des Netzwerks CEOs FOR FUTURE.

„Wir stehen vor einer einfachen Entscheidung: Wollen wir jedes Jahr Milliarden für fossile Energieimporte ausgeben – oder in unsere eigene Energieversorgung und damit in unseren Standort investieren? Unsere Antwort ist klar: Investieren statt importieren. Unternehmen sind bereit. Jetzt braucht Österreich einen gemeinsamen Kurs.“, sagt Christiane Brunner, Initiatorin des CLIMATE BUSINESS Circle.

Die Unternehmen begrüßen die zuletzt gesetzten energiepolitischen Schritte der Bundesregierung – etwa mit dem Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG). Gleichzeitig sind sie überzeugt: Die Energiewende muss künftig bei allen relevanten politischen Entscheidungen als strategischer Standortfaktor mitgedacht werden. Denn sie entscheidet über Versorgungssicherheit, Energiepreise, Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunft des Industriestandorts Österreich.

Österreich gibt derzeit jährlich rund acht Milliarden Euro für fossile Energieimporte aus. Gleichzeitig sind heimische Unternehmen bereit, in erneuerbare Energie, Netze, Speicher, Infrastruktur und innovative Technologien zu investieren.

Der Aufruf richtet sich bewusst an Politik, Unternehmen, Interessenvertretungen UND Zivilgesellschaft. Denn die Energiewende ist ein gemeinsames Standortprojekt. Unternehmen investieren bereits heute. Politik schafft die notwendigen Rahmenbedingungen. UND die Gesellschaft entscheidet mit, ob die Infrastruktur umgesetzt werden kann, die leistbare Energie, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit ermöglicht.

„Wir verlieren uns in Österreich viel zu oft in der Diskussion über einzelne Windräder oder Stromleitungen. Viel zu selten stellen wir die entscheidende Frage: Was passiert, wenn wir sie nicht bauen? Dann bleiben wir abhängig von fossilen Energieimporten, zahlen dauerhaft hohe Energiepreise und gefährden unseren Wirtschaftsstandort. Wer leistbare Energie und sichere Arbeitsplätze will, muss auch bereit sein, die dafür notwendige Infrastruktur umzusetzen. Politik muss diese Zusammenhänge noch stärker erklären und Orientierung geben,“ sagt Christiane Brunner.

Der gemeinsame Aufruf zeigt anhand konkreter Fakten, dass Österreich durch den Ausbau heimischer Energieversorgung seine Importabhängigkeit deutlich reduzieren und gleichzeitig Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Inland schaffen kann. Jede nicht gebaute Anlage verlängert die Abhängigkeit. Jede verzögerte Entscheidung kostet Wettbewerbsfähigkeit.

Mit dem gemeinsamen Aufruf will der CLIMATE BUSINESS Circle gemeinsam mit den unterstützenden Unternehmen die Umsetzung der Energiewende als Wirtschafts- und Standortprojekt beschleunigen. Weitere Unternehmen und Organisationen, die diese Zielsetzung teilen, sind eingeladen, sich dem Aufruf anzuschließen und gemeinsam Verantwortung für einen wettbewerbsfähigen, unabhängigen und zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort Österreich zu übernehmen.

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Presseaussendung:

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Über den CLIMATE BUSINESS Circle

Der CLIMATE BUSINESS Circle ist eine Initiative von Unternehmen, die an sektoren- und branchen-übergreifenden Lösungen arbeiten, um die wirtschaftlichen Chancen der Transformation zu nutzen. Er versteht sich als Plattform für alle konstruktiven Kräfte und sucht den Austausch und Verbindung mit Zivilgesellschaft und Politik. Der CLIMATE BUSINESS Circle ist ein Kooperationsprojekt von CEOs FOR FUTURE und Christiane Brunner sowie den Unternehmen Austrian Power Grid (APG), ASFINAG, Holcim Österreich, Schneider Electric und Wiener Stadtwerke.

Über CEOs FOR FUTURE

CEOs FOR FUTURE ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung und Beschleunigung der nachhaltigen Transformation zu einer fossilfreien, umwelt- und rohstoffschonenden Wirtschaft und Gesellschaft mit mehr als 100 Mitgliedern – Topmanager:innen und Unternehmen – aus unterschiedlichen Branchen als Unterstützer:innen. Botschafter der C4F Wirtschaftsplattform ist Wolfgang Anzengruber. Im Fokus der C4F Generationenplattform, mit Botschafterin Doris Schmidauer, stehen der Dialog und Austausch mit der Jugend und der Generation Z – Lehrlingen, junge Mitarbeiter:innen, Jugendorganisationen – auf Augenhöhe. www.ceosforfuture.at

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Rückfragehinweis:

CEOs FOR FUTURE / CLIMATE BUSINESS
Christiane Brunner
Tel: +43 664 1444523
Mail: presse@climatebusiness.at

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