Digitale Technologien und Infrastrukturen, Automatisierung und KI sind essenzielle Faktoren für einen gestärkten Wirtschaftsstandort Österreich und Europa.
Wien, 21. Jänner 2026 – Wenn Starkregen Keller überflutet, Muren Häuser und Straßen verschütten oder Stürme ganze Regionen lahmlegen, wird deutlich: Extreme Wetterereignisse nehmen zu – mit weitreichenden Folgen für Bevölkerung, Wirtschaft und Infrastruktur. Dennoch werden notwendige Investitionen und Innovationen oft aufgeschoben oder nicht getätigt – in der Hoffnung, dass es nicht wieder passiert. Doch die Realität fordert entschlossenes Handeln. Die aktuelle Industriestrategie der Bundesregierung zeigt deutlich, wohin der Weg führt: Digitale Technologien, moderne Infrastrukturen, Automatisierung und Künstliche Intelligenz gelten als zentrale Hebel für die Zukunftsfähigkeit des Standorts.
Vor diesem Hintergrund luden CEOs FOR FUTURE und der Climate Business Circle gemeinsam mit IBM Österreich, Drei Österreich und Schiefer Rechtsanwälte zu einem Hintergrundgespräch zum Thema „Digitale Souveränität Österreichs – Schlüssel für Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz“.
Österreichs Wirtschaft im Umbruch – Digitalisierung als Wettbewerb- & Standortfaktor
Österreich und Europa stehen vor der größten Transformation seit Beginn der Industrialisierung – angetrieben durch geopolitische Spannungen, hohe Energiepreise, Ressourcenknappheit und dynamische technologische Entwicklungen. Christiane Brunner, Initiatorin Climate Business Circle und Vorständin CEOs FOR FUTURE, unterstreicht: „Starke und sichere Infrastruktur ist ein Grundpfeiler für einen starken österreichischen und europäischen Wirtschaftsstandort – das zeigen die jüngsten Ereignisse in Spanien und Berlin. Für die Energieversorgung von Industrie und Wirtschaft muss Energieinfrastruktur aus- und umgebaut werden. Dabei ist das digitale Netz genauso wichtig wie das physische.“ Die Digitalisierung ist Treiber für die nötige Energiewende: Sie ermöglicht datenbasierte Steuerung, intelligente Netze, Nachfrageflexibilisierung und Transparenz in der Versorgung – wesentliche Faktoren für Standortqualität und Versorgungssicherheit.
Digitale Infrastruktur als Basis für starke Standorter
„Der KI-Boom markiert den Beginn einer neuen, intensiven Phase der Digitalisierung. Mit unserer hochmodernen Netzinfrastruktur stellen wir nicht nur die kritische Kommunikationsversorgung sicher, sondern sind der Motor für die digitale Transformation des Landes“, erklärt Rudolf Schrefl, CEO von Drei Österreich, und ergänzt: „Wir schaffen die Basis für Wertschöpfung, Resilienz und internationale Wettbewerbsfähigkeit. Projekte wie unser digitales Wetterstationsnetz ‚Drei Wetter‘ oder smarte IoT-Lösungen für das Ressourcenmanagement zeigen konkret, wie digitale Infrastruktur direkt zur Erreichung von Klimazielen und zur Sicherheit der Bevölkerung beiträgt.“ Drei investiert in flächendeckende, leistungsfähige Netze und entwickelt das dichteste digitale Wetterstationsnetz Österreichs – eine Innovation mit direktem Nutzen für Frühwarnsysteme, regionale Wetteranalysen und Klimaanpassung. Zusätzlich ermöglichen IoT- und LoRaWAN-Technologien unter anderem die ressourcenschonende Steuerung von Wasser, Energie und Gebäudeklimatisierung.
KI für Datensouveränität, Effizienz und Automatisierung
Marco Porak, Generaldirektor von IBM Österreich, betont: „Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie für Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz. Damit Unternehmen die Chancen von KI nachhaltig nutzen können, müssen sie die Kontrolle über Infrastruktur, Daten und Modelle behalten. In Unternehmen werden daher verstärkt kleine KI-Modelle, wie Small Language Models, zum Einsatz kommen, die mit eigenen Daten trainiert werden.“ Diese Modelle sind einerseits hochperformant in ihren Kernaufgaben und andererseits wesentlich günstiger zu betreiben, was Energie und Infrastruktur betrifft. IBM demonstriert das Potenzial als Client Zero im eigenen Haus anhand konkreter Projekte in Bereichen wie Finanz, Procurement, IT Support und HR. Durch den gezielten Einsatz von KI, Hybrid Cloud und Automatisierung konnten bis 2025 weltweit Produktivitätssteigerungen in Höhe von 3,5 Milliarden US-Dollar bei gleichzeitig hoher Zufriedenheit der Mitarbeitenden erzielt werden.
Rechtlicher Rahmen als Fundament digitaler Transformation
Martin Schiefer, CEO von Schiefer Rechtsanwälte, betont: „Technologischer Fortschritt – insbesondere durch leistungsfähige Infrastrukturen, Automatisierung und KI – schafft bei einem verantwortungsvollen Einsatz Resilienz und Handlungssicherheit. Wir unterstützen Unternehmen auf diesem Weg und stärken sie dabei, diese Technologien mit klarer Zielorientierung einzusetzen. Wichtig ist hier, Brücken statt Mauern zu bauen – für eine internationale Zusammenarbeit.“
Auf Basis der Hochgeschwindigkeit von China und den USA ist Europa in der Geschwindigkeitsaufnahme enorm gefordert. Die SCHIEFER-Kompetenz stärkt hier mit Expertise in digitalen Technologien, Infrastrukturen, Automatisierung und KI sowie im Vergaberecht und TransformationsRecht. Die von der österreichischen Regierung präsentierte Industriestrategie kündigt auch Änderungen in den Schwerpunkten bei Vergaben aus Österreich und Europa an. Die SCHIEFER Kanzlei Nr. 1 wird auch hier rasch die Unternehmen in Österreich stärken können.
Jetzt handeln – Wettbewerbsstärke & Resilienz ausbauen
Für CEOs FOR FUTURE und den Climate Business Circle ist klar: Die Wirtschaft über Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die Resilienz auszubauen, sind Ergebnisse der Digitalisierung – mit digitalen Technologien, Infrastrukturen, Automatisierung und KI.
„Die nötige Transformation als starke Stimme aus der Wirtschaft umzusetzen, ist unser Ziel“, sagt Christiane Brunner mit klarer Ausrichtung auf Österreich und Europa.
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Presseaussendung:
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Bilder des CEOs FOR FUTURE Hintergrundgesprächs 21.01.2026:
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Über CEOs FOR FUTURE
CEOs FOR FUTURE ist eine Plattform zur Förderung und Beschleunigung der nachhaltigen Transformation zu einer fossilfreien, umwelt- und rohstoffschonenden Wirtschaft und Gesellschaft – mit mehr als 100 Topmanager:innen und Unternehmen. Botschafter der C4F Wirtschaftsplattform ist Wolfgang Anzengruber. C4F Botschafterin der Generationenplattform ist Doris Schmidauer. Die Stimme aus der Wirtschaft mit Perspektivenvielfalt, Wettbewerbsstärkung und Resilienz stehen im Fokus.
Über den Climate Business Circle
Der Climate Business Circle ist die starke Stimme aus der Wirtschaft mit Christiane Brunner zu wettbewerbs- und resilienzstärkenden Themenschwerpunkten & Projekten. Gemeinsam mit den Konzern-Unternehmen Austrian Power Grid (APG), ASFINAG, Coca-Cola HBC Österreich, Holcim Österreich, Schneider Electric und Wiener Stadtwerke wird an sektoren- und branchenübergreifenden Lösungen gearbeitet. Damit werden wirtschaftliche Chancen zur Transformation genutzt. In Zusammenarbeit mit CEOs FOR FUTURE werden Lösungen wirtschaftsstärkend in die Gesamtwirtschaft, Politik & Zivilgesellschaft gebracht.
Rückfragehinweis:
CEOs FOR FUTURE
Pamela Schmid-Graf
PR und Kommunikation
Tel: +43 660 15 17 597
Mail: ceosforfuture@kraftkinz.com
























