10.09.25

CEOs FOR FUTURE begrüßt EABG-Start

Christiane Brunner: Mehr Geschwindigkeit UND mehr Akzeptanz sind möglich

CEOs FOR FUTURE begrüßt sehr, dass das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungs-Gesetz endlich in Begutachtung geschickt wurde. „Das ist definitiv ein Startschuss für die Beschleunigung der Energiewende und damit ein wichtiges Signal für den Industriestandort“, so Christiane Brunner, Vorständin von CEOs FOR FUTURE und Initiatorin des Climate Business Circle. „Geschwindigkeit in der Umsetzung von Energiewende und Dekarbonisierung aufzunehmen UND Bürger:innen mitzunehmen zählt zu den großen Herausforderungen der Dekarbonisierung. Wir brauchen definitiv beides – und beides ist möglich“, so Brunner.

Anlässlich der EABG-Begutachtung veröffentlicht der CEOs FOR FUTURE Climate Business Circle ein Papier mit Impulsen für schnellere Verfahren und mehr Akzeptanz. „Es gibt viele, lange bekannte Hebel, um Verfahren zu beschleunigen. Dazu zählt in erster Linie eine ausreichende Ausstattung der Behörden, die nicht nur für die zeitgerechte Abwicklung der Verfahren essenziell ist. Ausreichender Behörden-Sachverstand wirkt zudem vertrauensbildend in der Bevölkerung“, betont Christiane Brunner. Die CEOs FOR FUTURE Climate Business Circle Unternehmen sehen unter anderem auch einheitliche, konzentrierte Verfahen, die Vereinheitlichung von Kriterien sowie die Digitialisierung von Verfahren als notwendig an.

Damit notwendige Projekte rechtzeitig genehmigt werden, brauche es aber nicht nur straffere Verfahren. „Es braucht auch Akzeptanz in der Bevölkerung. Denn oft landen Widerstände in den Verfahren, die dort gar nicht hingehören“, erläutert Brunner, die selbst Bürger:inneninitiativen gegründet hat. „Bürger:innen müssen verstehen, warum Projekte notwendig und wichtig sind. Die Information über die konkrete Projekte ist Aufgabe der Unternehmen – das machen sie auch. Ein öffentliches Interesse, kann aber nur durch die öffentliche Hand erklärt werden“, so Brunner.

Wir begrüßen, dass das öffentliche Interesse an der Energiewende im EABG festgeschrieben wird. Damit Widerstände jedoch nicht in die Verfahren hineingetragen werden, braucht es Maßnahmen, die über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehen. Am dringendsten erforderlich ist ein gesamtgesellschaftliches und parteiübergreifendes Commitment sowie klare Kommunikation, transparente Information und entschlossene Entscheidungen auf allen Ebenen.  Brunner: „Bürger:innen müssen verstehen können, dass Energiewende Standortfrage Nummer Eins, und damit wichtig für die Sicherung ihrer Arbeitsplätze ist.“ Um manche Einwendungen auch aus Verfahren draußen halten zu können, brauche es zudem unbedingt übergeordnete Bedarfsplanung, die Festlegung von Erneuerbaren-Ausbau- sowie CO2-Reduktionszielen und verbindliche (Energie-)Raumplanung mit Strategischer Umweltprüfung.

„Wir können nicht über jedes Windrad abstimmen und in jedem Verfahren darüber diskutieren, wie viele Windräder – oder andere Dekarbonisierungsprojekte – notwendig sind. Diese Fragen müssen endlich übergeordnet und unabhängig von konkreten Projekten geklärt werden. Dann kann man sie auch aus den Verfahren heraushalten“, erklärt Christiane Brunner und betont abschließend: „Beim Schaffen von Akzeptanz sehe ich den größten Handlungsbedarf auf Seiten der öffentlichen Hand. Wir werden jedenfalls unseren Beitrag leisten und uns konstruktiv in die Lösungsfindung einbringen.“

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Positionspapier „Schnelle Genehmigungen und mehr Akzeptanz“:

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Presseaussendung:

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Pressefoto:

Christiane Brunner – Vorständin von CEOs FOR FUTURE und Initiatorin des Climate Business Circle Fotocredit: © Martin Hron

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Über den Climate Business Circle

Der Climate Business Circle ist eine Initiative von Unternehmen, die an sektoren- und branchen-übergreifenden Lösungen arbeiten, um die wirtschaftlichen Chancen der Transformation zu nutzen. Er versteht sich als Plattform für alle konstruktiven Kräfte und sucht den Austausch und Verbindung mit Zivilgesellschaft und Politik. Der Climate Business Circle ist ein Kooperationsprojekt von CEOs FOR FUTURE und Christiane Brunner sowie den Unternehmen Austrian Power Grid (APG), ASFINAG, Coca-Cola HBC Österreich, Holcim Österreich, Schneider Electric und Wiener Stadtwerke.

Über CEOs FOR FUTURE

CEOs FOR FUTURE ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung und Beschleunigung der nachhaltigen Transformation zu einer fossilfreien, umwelt- und rohstoffschonenden Wirtschaft und Gesellschaft mit mehr als 100 Mitgliedern – Topmanager:innen und Unternehmen – aus unterschiedlichen Branchen als Unterstützer:innen. Botschafter der C4F Wirtschaftsplattform ist Wolfgang Anzengruber. Im Fokus der C4F Generationenplattform, mit Botschafterin Doris Schmidauer, stehen der Dialog und Austausch mit der Jugend und der Generation Z – Lehrlingen, junge Mitarbeiter:innen, Jugendorganisationen – auf Augenhöhe. www.ceosforfuture.at

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Rückfragehinweis:

CEOs FOR FUTURE
Pamela Schmid-Graf
PR und Kommunikation
Tel: +43 660 15 17 597
Mail: ceosforfuture@kraftkinz.com

Themen

Allgemein Climate Business Circle Energiewende

Tags

Akzeptanz Christiane Brunner Climate Business Circle EABG Genehmigungsverfahren

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