Die CEOs FOR FUTURE Zukunftsdialoge zeigen, wie kraftvoll es ist, wenn unterschiedliche Generationen, Perspektiven und Branchen zusammenkommen, um gemeinsam an Ideen und Lösungen für eine nachhaltige Zukunft zu arbeiten.
Im Mittelpunkt des CEOs FOR FUTURE Zukunftsdialogs am 22.04.2026 im Future Health Lab stand das Thema „Wie soll/muss/kann Wirtschaft morgen funktionieren?“. Diskutiert wurde auf Augenhöhe und der Dialog war geprägt von Mut, ehrlichen Fragen und dem gemeinsamen Willen, Zukunft aktiv zu gestalten.
Nach der Begrüßung und Eröffnung durch den Obmann von CEOs FOR FUTURE, Karl Kienzl, sowie Vorstand, Lukas Kienzl wurde der inhaltliche Rahmen für den Zukunftsdialog gesetzt. Karl Kienzl betonte dabei die Notwendigkeit eines grundlegenden Wandels und von mehr Zukunftsmut. In diesem Zusammenhang bedankte er sich bei Christoph Thun-Hohenstein, Beirat von CEOs FOR FUTURE, Jurist, Diplomat, Kunstmanager und Publizist für sein Buch und die dahinterstehende Idee, die verdeutlicht, dass es nicht ausreicht, Natur lediglich zu schützen, sondern dass es echte Regeneration braucht.
Im Anschluss stellte Lukas Kienzl das Projekt sowie die Zielsetzung der Zukunftsdialoge vor und führte durch den weiteren Ablauf. Die Moderation und den inhaltlichen Impuls übernahm anschließend Rainer Peraus, Beirat von CEOs FOR FUTURE und Gründer der youtopia group og, der mit seiner Perspektive den weiteren Austausch maßgeblich prägte.
Den inspirierenden Impuls lieferte Rainer Peraus mit einer bewusst utopischen und motivierenden Präsentation. Er eröffnete mit der provokanten Frage: „Was bedroht euch am stärksten?“ und schuf damit Raum für ehrliche Reflexion und neue Perspektiven. Im weiteren Verlauf ermutigte er die Teilnehmer:innen, gewohnte Denkmuster zu verlassen und auch scheinbar „unvernünftige“ oder unmögliche Ideen zuzulassen. Seine Botschaft: Zukunft entsteht dort, wo wir den Mut haben, größer zu denken. Mit seinem abschließenden Appell, sich selbst als Teil einer „utopischen Bewegung“ zu verstehen und aktiv einzubringen, inspirierte er die Gruppe, ihre visionären Ideen mit Begeisterung zu teilen und den Austausch auf ein neues Level zu heben.
Im Anschluss arbeiteten die Teilnehmer:innen in Kleingruppen und reflektierten, welche bestehenden Annahmen, Denkmuster und Tabus wir hinterfragen und aufbrechen müssen, um nicht in alten Narrativen verhaftet zu bleiben und das Potenzial der Zukunft zu übersehen. Gleichzeitig richtete sich der Blick bewusst nach vorne: Welche mutigen, vielleicht sogar utopischen Ideen könnten unsere Perspektiven grundlegend verändern und neue Möglichkeiten eröffnen? Daraus ergaben sich zentrale Fragestellungen: Was ist mein größter Zweifel, wenn ich solche „unrealistischen“ Ideen denke? Und welche konkreten ersten Impulse kann ich – persönlich oder als Organisation – setzen, um Veränderung anzustoßen?
Es wurde sehr klar: Die Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nicht mehr mit den Antworten von gestern lösen. Es reicht nicht, bestehende Systeme ein bisschen effizienter zu machen oder leicht zu optimieren. Es braucht den Mut, grundlegend neu zu denken – Wirtschaft, Gesellschaft und unser Verständnis der Natur.
Besonders wertvoll war die Vielfalt der Stimmen: Von jungen Menschen mit frischen, mutigen Ideen bis hin zu erfahrenen Führungskräften, die Verantwortung übernehmen. Von Aktivist:innen über Unternehmer:innen bis hin zu Vertreter:innen aus Kultur, Bildung und Technologie. Diese Breite zeigt: echter Wandel kann nur gemeinsam gelingen.
Viele der diskutierten Gedanken haben eines gemeinsam: Wir müssen weg vom reinen Wachstumsdenken und punktuellen Optimieren, hin zu einem regenerativen Ansatz – ökologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Es geht nicht mehr nur darum, Schaden zu minimieren, sondern aktiv Zukunft zu gestalten.
Gleichzeitig wurde auch deutlich: Der Weg ist nicht einfach. Zweifel, Unsicherheiten und Widerstände sind Teil dieses Prozesses. Doch genau darin liegt auch die Chance – gemeinsam neue Wege zu entwickeln, neue Narrative zu schaffen und neue Formen von Zusammenarbeit zu etablieren.
Ein besonderer Dank gilt auch allen, die den Mut hatten, utopische Ideen auszusprechen. Denn genau diese Ideen sind oft der Anfang von echter Veränderung.
Unser gemeinsames Ziel bleibt klar: Gute Lebensbedingungen für uns und zukünftige Generationen aktiv zu gestalten – nicht irgendwann, sondern jetzt.
CEOs FOR FUTURE wird diesen Dialog weiterführen, damit wir gemeinsam Perspektiven entwickeln und konkrete Schritte setzen.
Die Zukunft passiert nicht einfach – wir gestalten sie.
Ein großes DANKE an alle Teilnehmer: innen, Mitdenker:innen und Mitmacher:innen, die ihre Perspektiven, Ideen und auch Zweifel eingebracht haben. Genau dieser offene Dialog ist es, den wir brauchen, um echten Wandel möglich zu machen.
Bildergalerie CEOs FOR FUTURE Zukunftsdialog // 22.04.2026:
























































