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C4F Neujahrsevent, 17.01.2023

Das CEOs FOR FUTURE Neujahrsevent setzte den Startschuss für ein Jahr, in dem das gemeinsame Handeln im Fokus stehen soll.

In ihren Begrüßungsworten wiesen CEOs FOR FUTURE Obmann Karl Kienzl und Obmann-Stellvertreterin Birgit Kraft-Kinz daher auch auf die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Themenbereichen, die CEOs FOR FUTURE vorantreibt, hin. So stecken etwa in der Kreislaufwirtschaft Möglichkeiten für die essenziell wichtige Energiewende. Eine Rohstoffwende brauchen wir genauso wie die Energiewende.

Wolfgang Anzengruber, CEOs FOR FUTURE Vorstand und Botschafter der Wirtschaftsplattform, betonte den Zweck des Vereins als sektorenübergreifende „Plattform der Willigen“. Statt neue Ziele braucht es vor allem Handlungen.

CEOs FOR FUTURE Vorstand Jens Hurtig betonte die Wichtigkeit von Transparenz bei allen Vereinsaktivitäten. CEOs FOR FUTURE Vorständin Christiane Brunner appellierte an ein rasches Umsetzen von Klimaschutz-Maßnahmen und Lukas Kienzl, CEOs FOR FUTURE Vorstand, an die Transformation von Wirtschaft UND Gesellschaft. Letzteres bedeute vor allem, den engen Kontakt zur Jugend zu suchen.

An der anschließenden Paneldiskussion nahmen Brigitte Bach (Salzburg AG), Christine Catasta (BIG), Sandra Kolleth (Miele), Michaela Reitterer (Boutiquehotel Stadthalle) und Georg Schöppl (Österreichische Bundesforste, ÖBf) teil.

Als CEOs FOR FUTURE Tourismus-Sprecherin kündigte Michaela Reitterer an, wie die Mitgliedsunternehmen die Tourismus-Initiative in den kommenden Monaten unterstützen können. „Wir müssen in Österreich dafür Sorgen, dass nachhaltiger Tourismus eine Chance hat“, sagt sie.

Georg Schöppl, ÖBf, erzählte vom hauseigenen „Wald der Zukunft“-Programm und einigen Projekten zusammen mit CEOs FOR FUTURE-Mitgliedsunternehmen. „Das Schöne am Wald ist, dass Ökologie und Ökonomie dort kein Gegenteil ist. Ökologisches Verhalten bringt im Wald auch immer ökonomische Vorteile“, so Schöppl.

„Es muss ein gutes Jahr werden, wir haben gar keine andere Chance“, erinnerte Brigitte Bach (Salzburg AG) an die Dringlichkeit der Energiewende. Dass sich etwas ändern muss, sei mittlerweile klar. Es müsse aber an der Geschwindigkeit gearbeitet werden – und an Resilienz. „Wir haben in Österreich einen der teuersten Strompreise Europas, weil so viel importiert wird. Auch das muss kommuniziert werden“, so Bach.

Sandra Kolleth (Miele) berichtete von einer aktuellen Studie zu „Nachhaltigkeit bei Haushaltsgeräten“, die sie zusammen mit anderen Herstellern in Auftrag gegeben hat. Es zeigte sich, dass mittlerweile 6 von 10 Kaufkriterien auf Nachhaltigkeit einzahlen. Dennoch ist Bewusstseinsschaffung noch ein großes Thema. „Derzeit werden 3% aller Waschgänge mit Eco-Programmen durchgeführt. Würde man das auf nur 6% heben, wäre schon der CO2-Fußabdruck des Geräts gedeckt“, erklärt sie.

Christine Catasta, u.a. Aufsichtsrätin der BIG, betonte, dass sie sich in ihrer Funktion vor allem für die Setzung von nicht-finanziellen Zielen einsetzt. „Die Definition von finanziellen Zielen ist zwar leichter, aber nicht-finanzielle Ziele werden immer wichtiger“, betont sie.

Im Anschluss diskutierten die Panelist:innen über brancheneigene sowie -übergreifende Initiativen zur Kreislaufwirtschaft. So gibt es bei Miele Refurbished Haushaltsgeräte, während es im Boutiquehotel Stadthalle vor allem um Bewusstseinsschaffung geht.

Gemeinsam wurden danach anhand eines kleinen Arbeitsauftrags Projekte besprochen, die 2023 zwischen den Mitgliedsunternehmen realisiert werden können.

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Fotocredit/Copyright: CEOs FOR FUTURE/LIEB.ICH Productions

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