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„Umsetzen statt Aussetzen“: CEOs FOR FUTURE fordern effiziente und effektive gesetzliche Rahmenbedingungen für Energiewende

Für die Versorgungssicherheit von Österreichs Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft und eine rasche Energiewende braucht es ein entschiedeneres Vorgehen von allen Entscheidungsträger:innen – gerade jetzt!

Wien, 1. Juni 2022 – Die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine zeigen, was die fossile Energieabhängigkeit für Österreichs Industrie und Gesellschaft bedeutet. Angesichts der aktuellen politischen Herausforderungen, wirtschaftlichen Verwerfungen und der sich zuspitzenden Klimakrise braucht es ein entschlossenes Vorgehen von allen Entscheidungsträger:innen.

Die Richtung ist klar: Wir brauchen eine deutlich unabhängigere und erneuerbare Energieversorgung, wenn wir in Europa mittel- und langfristig Versorgungssicherheit und stabile Energiepreise gewährleisten wollen. Dafür müssen Erneuerbare Energien ausgebaut und die Abhängigkeit von Gas, Kohle und Öl beendet werden. „Die umfassende Transformation bedeutet nicht nur Ausbau von Erneuerbaren Energien, sie bedeutet Energiesparen, Energieeffizienz und vor allem Umbau des Energiesystems. Für die Dekarbonisierung von Wirtschaft und Industrie braucht es jedoch auch die nötige Infrastruktur sowie Unterstützung für Dekarbonisierungslösungen“, sagt Christiane Brunner, Vorständin von CEOs FOR FUTURE, und bekräftigt: „Wir müssen endlich die Dimension der Aufgabe aber auch die wirtschaftlichen Chancen sehen. Die Zeit rennt. Energiewende, Dekarbonisierung und Transformation müssen daher konsequent umgesetzt werden“.

Jetzt statt morgen gesetzliche Regelungen schaffen

Die Politik ist daher angehalten die dringend notwendigen gesetzlichen Rahmenbedingungen zu schaffen – am besten noch vor dem Sommer 2022. Denn viele CEOs haben bereits mit dem Umbau ihrer Unternehmen in Richtung einer fossilfreien Zukunft begonnen. Damit sich diese Investitionen rechnen, benötigt die Wirtschaft rasch klare gesetzliche Regelungen zur Energieeffizienz, wie ein Raumwärmegesetz und Klimaschutzgesetz.

„Es braucht einen gesetzlichen Rahmen für alle Sektoren, damit die Wirtschaft für Dekarbonisierungsvorhaben Orientierung hat. Der Rahmen wird durch das noch verfügbare CO2-Budget abgesteckt, das Klimaschutzgesetz soll einen Pfad mit klaren und überprüfbaren Zielen und Zwischenzielen vorgeben“, erklärt Wolfgang Anzengruber, Vorstand von CEOs FOR FUTURE und Botschafter der Wirtschaftsplattform.

In diesen gesetzlichen Regelungen sollte daher klar definiert sein, welche Maßnahmen durch wen und wann durchgeführt werden müssen und welche Fördermechanismen oder Unterstützungen es geben kann. Ebenso sind Unterstützungen für Innovationen im Sinne der Kreislaufwirtschaft zur Reduktion des Rohstoffmangels notwendig, die nur zum Teil von der Wirtschaft selbst getragen werden können.

Neben der Politik ist die heimische Wirtschaft selbst und deren Interessenvertretungen dringend aufgerufen, in einer konstruktiven Zusammenarbeit an der Umsetzung und Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele zu arbeiten. Denn nur gemeinsam – Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – können wir in der knappen Zeit, die wir angesichts der aktuellen Krisen haben, die Grundlagen für Österreichs und Europas grüne Industrie von morgen schaffen.

CEOs FOR FUTURE hat bereits im April 2022 ein Positionspapier  zur Versorgungssicherheit Österreichs und für eine konsequentere Energiewende vorgestellt, unterstützt von folgenden Unternehmen:

APG – Austrian Power Grid AG I ASFINAG I Greiner Packaging International GmbH I hollu Systemhygiene GmbH I ista Österreich GmbH I KPPK Ziviltechniker GmbH I Lafarge I ÖBB Holding AG I oekostrom AG I PÜSPÖK I PwC Österreich I Reclay Group Austria I REXEL Austria GmbH I Salzburg AG I VBV – Vorsorgekasse AG I Wiener Stadtwerke Gruppe I WIFO

Presseaussendung als Download

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