CEOs FOR FUTURE Jugenddialog zur COP26 mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen und C4F Botschafterin Doris Schmidauer

Der Bundespräsident und seine Ehefrau Doris Schmidauer, die Botschafterin der CEOs FOR FUTURE Generationenplattform ist, luden Anfang dieser Woche Vertreter:innen der Jugend, der Wirtschaft und aus Klimaschutz-Initiativen zu einer kleinen „Verlängerung“ der Klimakonferenz in die Hofburg ein.

Wien, 17. November 2021 – „Man merkt, dass beim Klimaschutz an allen Ecken und Enden etwas in Bewegung kommt. Das ist insbesondere der Bewegung der Jugend zu verdanken, die in den letzten Jahren eine gewaltige Zugkraft entwickelt hat, aber auch Unternehmen, die erkannt haben, dass ein konsequenter Klimaschutz auch wirtschaftlichen Chancen mit sich bringt. Die Allianz von Jugend und Wirtschaft ist daher ein unglaublich wichtiger Motor und Beschleuniger, für eine nachhaltige Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft“, betonte Bundespräsident Alexander Van der Bellen zu Beginn des CEOs FOR FUTURE Dialogs, zu dem er und Doris Schmidauer, Botschafterin der C4F Generationenplattform, Anfang dieser Woche in die Hofburg geladen hatten.

„Mir war es wichtig, dass wir unmittelbar nach der UN-Klimakonferenz in Glasgow nicht gleich wieder zur Tagesordnung übergehen, daher haben wir die Möglichkeit genutzt und zu einer kleinen „Verlängerung“ der Klimakonferenz eingeladen und holen so ein Stück von Glasgow direkt zu uns in die Hofburg“, erklärte Doris Schmidauer zu Beginn der Veranstaltung.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Doris Schmidauer sowie heimische Topmanager:innen nutzten dabei die Möglichkeit, sich von einem der österreichischen Jugenddelegierten, die in den letzten beiden Wochen an der COP26 in Glasgow teilgenommen hatten, aus erster Hand von deren Eindrücken berichten zu lassen.

„Wenn man auf der Klimakonferenz mit Menschen aus dem globalen Süden spricht, die am schlimmsten von der Klimakrise betroffen sind, merkt man, wie dringend effektiver Klimaschutz ist. Dass dort jeden Tag Menschen sterben, findet bei uns in Österreich kaum Beachtung. Die Ergebnisse der COP26 sind für uns enttäuschend, weil wir damit das 1,5-Grad-Ziel nicht einhalten“, schilderte Michael Spiekermann, Klimaaktivist von Fridays For Future und Jugenddelegierter, seine Eindrücke von der COP26. „Aber Glasgow entscheidet nicht alles. Viel wichtiger ist, dass aus allen Bereichen Druck auf die Politik kommt, endlich die notwendigen Gesetze und Maßnahmen zu beschließen. CEOs, die sich für Klimaschutz stark machen, können das entscheidende Puzzleteil sein. Wir zählen auf euch“, so Michael Spiekermann weiter.

Anschließend ging die Klimakonferenz in der Hofburg in eine kleine „Verlängerung“. Neben den politischen Verhandlungen fanden und finden bei Klimakonferenzen in der „Green Zone“ auch eine Vielzahl an begleitenden Nebenveranstaltungen, Ausstellungen und Workshops statt, um den Dialog und die Zusammenarbeit unter den unterschiedlichen Stakeholdern zu fördern. Dies wurde beim C4F Dialog zur COP26 in der Hofburg fortgesetzt. Ganz nach dem Motto von CEOs FOR FUTURE „Gemeinsam ins Tun kommen“ stand der Dialog auf Augenhöhe zwischen Topmanager:innen und Vertreter:innen der Jugend sowie Vertreter:innen von Klimaschutz-Initiativen im Vordergrund, um die Ziele des Pariser Klimavertrags zu erreichen und einen nachhaltige Transformation zu beschleunigen.

„Eine nachhaltiger Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft schaffen wir nur gemeinsam mit der Jugend. Dabei kommt es auf den Beitrag einer und eines jeden einzelnen an, egal ob in Schulen, in Jugendorganisationen oder in Unternehmen. Diese Vielfalt ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Aktivitäten unserer C4F Generationenplattform“, betonte Lukas Kienzl, Vorstand bei CEOs FOR FUTURE und Organisator der Generationenplattform.

Neben der Zivilgesellschaft waren auch Wirtschaftsinitiativen bei der COP26 in Glasgow vertreten, die sich – wie auch die Wirtschaftsplattform von CEOs FOR FUTURE – für die Erreichung der Pariser Klimaziele einsetzen. „Die COP26 ist unter den Erwartungen geblieben, auch unter denen der Wirtschaft. Der Klimavertrag von Paris gibt uns aber bereits eine klare Orientierung. Unser Ziel ist daher nicht nur die Erreichung des 1,5-Grad-Ziels weiter möglich zu halten, sondern dieses tatsächlich zu erreichen. Dafür werden wir Maßnahmen setzen und gemeinsam mit den Jugendinitiativen die nötigen Rahmenbedingungen einfordern“, führte Christiane Brunner, Organisatorin der C4F Wirtschaftsplattform aus.

Wolfgang Anzengruber nahm als Botschafter der C4F Wirtschaftsplattform ebenfalls an dem Dialog in der Hofburg teil, um die Perspektiven und Chancen einer klimaverträglichen und ressourcenschonenden Wirtschaft zu unterstreichen. „Wir werden in jedem Fall unseren Beitrag zur Erreichung des 1,5-Grad-Ziels leisten und gleichzeitig die wirtschaftlichen Chancen von Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft nutzen“, so Wolfangang Anzengruber.

Nach dem lebhaften Austausch zwischen den unterschiedlichen Teilnehmer:innen fasste Doris Schmidauer die Veranstaltung zusammen: „Um einen nachhaltigen Wandel in der Gesellschaft und Wirtschaft zu bewirken, braucht es einen Beitrag von uns allen: egal ob auf der Straße, in Familien oder Vorstandsetagen. Ich bin nach dem heutigen Austausch in dieser hochkarätigen Runde sehr zuversichtlich, dass wir das gemeinsam auch schaffen werden.“

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CEOs FOR FUTURE

CEOs FOR FUTURE (C4F) ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung und Beschleunigung einer nachhaltigen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. Aktuell sind 39 Topmanager:innen renommierter österreichischer Unternehmen bei CEOs FOR FUTURE aktiv und unterstützen Projekte und Aktivitäten.

Die CEOs FOR FUTURE Wirtschaftsplattform, deren Botschafter Wolfgang Anzengruber ist, versteht sich als unabhängige Plattform für Topmanager: innen, die Verantwortung für heutige und zukünftige Generationen ergreifen und eine wirtschaftliche Zukunft im Einklang mit den vorhandenen Ressourcen unseres Planeten aktiv gestalten wollen.

Die CEOs FOR FUTURE Generationenplattform, deren Botschafterin Doris Schmidauer ist,versteht sich als Sprachrohr und fordert und fördert aktiv den Dialog und Austausch sowie die Zusammenarbeit zwischen Führungskräften und jungen Menschen auf Augenhöhe.www.ceosforfuture.at

Rückfragehinweis:
CEOs FOR FUTURE
c/o KRAFTKINZ GmbH
Pamela Graf, Tel: 01 803 30 84–14
Christoph Klaritsch, Tel: 01 803 30 84–17
E-Mail: ceosforfuture@kraftkinz.com

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