economy4future Lehrlingsschwerpunkt startet

Rund 410.000 MitarbeiterInnen und mehr als 11.000 Lehrlinge kommen in den Austausch und ins Tun zu den Pariser Klimazielen.

Wien, 20. Jänner 2021 – 25 TopmanagerInnen haben sich für die economy4future-Initiative „Lehrlinge & junge MitarbeiterInnen“ zusammengefunden und einen Maßnahmenkatalog erstellt. „Es ist uns wichtig, ins Tun zu kommen,“ sagt Wolfgang Anzengruber. Tatsächlich umfasst der Maßnahmenkatalog fünf Schritte, um gemeinsam nicht nur zu diskutieren, sondern auch ins Handeln zu kommen. COVID-19 zeigt, welche Auswirkungen Krisen auf die Wirtschaftslage haben. Die Klimakrise ist voll im Gange: Laut einer Studie des Climate Change Center Austria werden die Schäden in Österreich bis 2050 rund neun Milliarden Euro pro Jahr betragen. Hier gilt es, Chancen zu nutzen und vor allem auch in den Unternehmen gemeinsam zu handeln. Dafür ist eine wirkungsvolle, nachhaltige Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft unerlässlich und die Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte der Zukunft in den Mittelpunkt zu stellen. „Wir müssen uns einerseits auf den Klimawandel einstellen und gleichzeitig aktiv gegensteuern. Bei economy4future haben wir uns zum Ziel gesetzt, über die gemeinsame Diskussion und den Austausch ins Tun zu kommen. Dabei liegt mir der Austausch mit der Jugend, insbesondere mit unseren über 2.000 Lehrlingen, besonders am Herzen. Denn sie sind die Klimaretter von morgen“, sagt ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä.

economy4future Initiative für Lehrlinge & junge MitarbeiterInnen
Die 25 TopmanagerInnen aus heimischen Unternehmen repräsentieren mehr als 410.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter inklusive junger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und mehr als 11.000 Lehrlinge in den Unternehmen, was einem Anteil von 10% aller österreichischen Lehrlinge entspricht. Ziel ist es, über 5 Schritte gemeinsam den Pariser Klimazielen näher zu kommen:

  1. Erstellung von Modulen für die Lehrlingsausbildung. Dazu zählen Lehrinhalte, Workshops, aber auch Diskussionen;
  2. Einführung eines unternehmensinternen Dialogs und Austausches zwischen den Führungskräften und jungen MitarbeiterInnen und Lehrlingen;
  3. Schaffung eines branchen- bzw. unternehmensübergreifenden Austausches anhand des CEOS FOR FUTURE Zukunftsdialogs;
  4. Wissens- und Erfahrungsaustausch unter den TopmanagerInnen über TopmanagerInnen Calls
  5. Dokumentation  konkreter Ergebnisse.

„Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind für uns als Verbund des Regional- und Nahverkehrs der gesamten Ostregion seit Beginn an Teil unserer DNA. Unsere jungen MitarbeiterInnen sind nicht nur unsere stärksten BotschafterInnen, sie sind auch unsere WissensträgerInnen für morgen: Wir fragen ihre Bedürfnisse und Erwartungen ab und nehmen diese in unseren Planungen auf“, so Karin Zipperer, VOR-Geschäftsführerin. Michaela Reitterer, OHV Präsidentin und Hoteliere des Boutiquehotels Stadthalle in Wien, ergänzt: „Der Tourismus ist aktuell hart getroffen – unser Sektor ist einer der wichtigste Lehrlingsausbildner des Landes. Deshalb engagieren wir uns bei economy4future und tragen die Initiative mit.“ Hartwig Hufnagl, Vorstand ASFINAG betont abschließend: „Mit nachhaltigen, klimafreundlichen und innovativen Lösungen ist die ASFINAG Teil der Mobilitätswende in Österreich. Wir stehen vor der Herausforderung, den Verkehr der Zukunft neu und besser zu organisieren. Diesen Weg werden wir gemeinsam mit allen unseren MitarbeiterInnen gehen, daher unterstützen wir die economy4future-Initiative Lehrlinge und junge MitarbeiterInnen aus voller Überzeugung.“

Bild (v.l.n.r.): Karl Kienzl (C4F), Wolfgang Anzengruber (C4F), Michaela Reitterer (ÖHV), Hartwig Hufnagl (ASFINAG), Andreas Matthä (ÖBB), Birgit Kraft-Kinz (C4F), Lukas Kienzl (C4F), Karin Zipperer (VOR)
Copyright: KRAFTKINZ GmbH

Reaktion aus den Medien gibt es hier.


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